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1627 - 1634 (1627 Rekatholisierung: Pfalzgraf Wolfgang Wilhelm fordert von den Untertanen den Übertritt zur katholischen Religionsgemeinschaft)

1627

Im Jahre 1627 fordert Pfalzgraf Wolfgang Wilhelm von den Untertanen des Gemeinschaftsamtes Parkstein-Weiden den Übertritt zur katholischen Religionsgemeinschaft. Der bis dahin amtierende protestantische Pfarrer Samuel Scheufelein wird aus Parkstein verwiesen, den nichtwilligen protestantischen Bürgern die Ausweisung angedroht.

Im Verlauf der Rekatholisierung wird in Parkstein eine katholische Pfarrei errichtet, Pfarrer Elias Schöderer (1627–1628) wird als erster katholischer Pfarrer eingesetzt. (15)

Pfalzgraf Wolfgang Wilhelm von Neuburg trat im Jahre 1613 zum katholischen Glauben über und ordnete nach dem Tode seines Vaters die Bekehrung seiner Untertanen an. Dies gelang ihm innerhalb weniger Jahre in seinen ihm direkt unterstellten Ämtern und Gerichten. (August Sperl, Pfalzgraf Ludwig von Neuburg, sein Sohn Wolfgang Wilhelm und die Jesuiten. Ein Bild aus dem Zeitalter der Gegenreformation, Halle 1895)
Allein das väterliche Testament hatte für seine jüngeren Brüder August und Johann Friedrich zwei Erbfürstentümer geschaffen, in denen zwar Wolfgang Wilhelm der Landesherr, deren Nutznießung aber den Brüdern eingeräumt war. August von Sulzbach und Johann Friedrich von Hilpoltstein widersetzten sich den Rekatholisierungsbemühungen Wolfgang Wilhelms vorläufig erfolgreich in ihren Gebieten; und auch im Gemeinschaftsamt Parkstein, das zur Hälfte dem Pfalzgrafen August eingeräumt war, schlugen die Versuche Wolfgang Wilhelms fehl. Erst die veränderte politische Lage – Kurfürst Friedrich V. von der Pfalz als anderer Hälfteinhaber von Parkstein wurde in die Reichsacht gesteckt – ermöglichte den Erfolg der Gegenreformation: 1627 wurde neben den anderen evangelischen Pfarrern im Gemeinschaftsamt auch der Pfarrer von Parkstein abgesetzt; die Bevölkerung mußte sich dem katholischen Glauben anschließen. (14)

 

1627 - 1632

Der bisherige protestantische Pfarrer Samuel Scheufelein wurde nun im Herbste 1627 entfernt, und Elias Schöderer aus Neuburg, der zuerst Pfarrherr in Schirmitz war, als erster katholischer Pfarrer in Parkstein eingesetzt; doch schon am 1. Mai 1628 wurde die Pfarrei einigen aus dem Kloster Neuburg a. d. Donau herbeigerufenen Jesuiten übergeben. Die ersten Jesuiten waren: P. Heinrich Teubler (bis August 1629), P. Johannes Kling, P. Emeramus (bis zum Februar 1632). (16)

 

1632 - 1636

Im Februar 1632 entfernen sich die Jesuiten der Kriegsunruhen wegen; bis Januar 1636 wird Parkstein wiederum von Pressath aus betreut. (5)

Quellenangaben

Eine zusammenfassende Liste aller Quellenangaben - in Klammer stehende Ziffern z.B. (3) - finden Sie in unserem Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterQuellenverzeichnis.