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100jähriges Bestehen der Dorfkapelle `Mariä Verkündigung´ in Schwand

Bild Manfred Reiß

Parkstein-Schwand, D.N.T., hjs

Boten des Glaubens sein – Viele Gläubige feiern in Schwand 100-jähriges Bestehen der Dorfkapelle

Hunderte Gläubige aus der Pfarrei St. Pankratius feierten am Sonntag in Schwand zusammen mit den Dorfbewohnern das 100-jährige Bestehen der Dorfkapelle. Die Jugendblaskapelle Parkstein unter Dirigent Alfons Steiner spielte die Haydn-Messe. Am Altar vor dem Scheyerer Kreuz und unter dem jahrhundertealten Naturdenkmal Linde zelebrierten Kaplan Josef Hausner und Pfarrer Jakob Eder den Festgottesdienst.

Seit Monaten hatte sich die Dorfgemeinschaft intensiv auf den Festtag vorbereitet. Fleißig und fachmännisch arbeiteten die Schwander mit Ortssprecher Michael Hösl unter kostenloser Anleitung des Parksteiner Architekten Josef Schöberl nicht nur an der Verschönerung des Dorfes allgemein, sondern unterzogen die Kapelle einer Generalsanierung und gestalteten das Umfeld neu (wir berichteten). Für die Renovierung der Kapelle brachte die Dorfgemeinschaft rund 10 000 Euro und rund 500 ehrenamtliche Arbeitsstunden auf.

Die Arbeit war nicht vergeblich. Das kleine Gotteshaus am Eingang des idyllischen Dorfes erstrahlt wie neu und lädt die 120 Dorfbewohner und Besucher weiterhin zur stillen Andacht ein.

Bild Ingrid Riebl
Altarbild `Mariä Verkündigung´

 

Im Altarbild der Kapelle ist festgehalten, wie der Engel Gabriel der Jungfrau Maria die Botschaft der Empfängnis des Gottessohnes verheißt. Darum legte Kaplan Hausner seiner Predigt „Die Verheißung der Geburt Jesu“ im ersten Kapitel des Lukas-Evangeliums zugrunde. So wie der Engel Gabriel der damals 100 bis 120 Einwohner zählenden Stadt Nazareth eine gute Nachricht überbrachte, so bedeute das Evangelium auch heute eine frohe Botschaft. Leider spiele der Glaube in unserem Leben eine gewisse Nebenrolle, die er aber nicht sei. „Die Botschaft Christi kann durch nichts übertroffen werden.“ Alle Christen sollten Boten des Glaubens an Jesus Christus sein.

Anschließend begrüßte Ortssprecher Hösl die Gäste von nah und fern und dankte allen Dorfbewohnern für die tatkräftige Mithilfe. „Wir bedanken uns bei unseren mutigen Vätern, die vor zehn Jahrzehnten diese Kapelle zum Lobe der Gottesmutter und zur Verehrung des Gottessohnes errichtet haben“.

Bürgermeister Hans Schäfer sprach mit Hochachtung vom großartigen Gemeinschaftsgeist und Gemeinschaftssinn in Schwand. Es sei Enormes geleistet worden. Der Rathauschef übergab eine Geldspende.

Spende der Gemeinde
Zusammen mit Festorganisator Ewald Köstler übergab Michael Hösl dann als Ausdruck des Dankes Erinnerungsgeschenke an Architekt Schöberl, Bürgermeister Schäfer, sowie Kaplan Hausner, der zum Schluss noch den allgemeinen Primizsegen erteilte.

Anschließend wurde rund um die Kapelle zünftig gefeiert. Die Jugendblaskapelle bot zum Frühschoppen mit Weißwurst und Brezen flotte Blasmusik. Am Nachmittag unterhielt das bekannte `Parksteiner Sitzweilquartett´.

  • alle Bilder: Manfred Reiß
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