Sie sind hier: Historisches / Geschichte der Pfarrei / 2010 / Dezember 2010 - Supsendierung von Pfarrer Jakob Eder / Mail von Franz-Xaver Eder an das Bistum Regensburg

Lorem ipsum dolor sit amet, consectetuer adipiscing elit, sed diam nonummy nibh euismod tincidunt ut laoreet dolore magna aliquam erat volutpat. Ut wisi enim ad minim veniam, quis nostrud exerci tation ullamcorper suscipit lobortis nisl ut aliquip ex ea commodo consequat.

Mail von Franz-Xaver Eder an das Bistum Regensburg

Von: Franz-Xaver Eder [mailto:Franz-Xaver.Eder@online.de] gesendet: Montag, 13. Dezember 2010 11:07 an: 'info@bistum-regensburg.de'

An die Verantwortlichen im Bistum Regensburg
Betreff: Amtsenthebung von Pfarradministrator Jakob Eder, Parkstein.

Durch die Amtsenthebung von Pfr. Jakob Eder am 8.12.10 wurde einiger Wirbel ausgelöst. Nicht nur in der Pfarrei Parkstein selber, sondern auch bei den Verwandten und Freunden.

Das Sonderbare ist, dass weder die Staatsanwaltschaft, die dabei eingeschaltet wurde, noch der Rechtsanwalt Clemens Sammet die Hintergründe kennt und nicht erfahren hat oder erfahren darf. Weder der Name, noch die Mißbrauchstat im Detail noch das Datum bzw. Jahr ist bekannt.

Ich verstehe eine Anzeige oder Veröffentlichung, wenn klare Verhältnisse und konkrete Anzeigen bestehen und mitgeteilt werden.

Ich verstehe aber nicht, dass solche öffentliche Anprangerung und Amtsenthebung erfolgt, wenn niemandem nähere Angaben gemacht werden, weder dem Opfer noch den Betroffenen des Opfers, noch der betroffenen Pfarrgemeinde.

Papst Benedikt XVI schreibt (in Bezug auf Mißbrauchsfälle) einmal „von der vollen Wahrheit, die unbeirrt aufgedeckt werden soll“. Das soll aber auch für die Information an die Angeklagten bzw. Angezeigten oder Verdächtigten gelten.

Da m. E. das angebl. Vergehen bzw. Missbrauch verjährt scheint, ist es noch unvorstellbarer, wenn vonseiten des Bistums „Geheimnis-Krämerei“ bzw. „Hexenjagd“ betrieben wird. Dann sind die dunklen Machenschaften der heutigen Zeit nicht besser als die zur Zeit der Hexenverbrennung – verantwortet durch die kath. Kirche.

Jakob Eder kann den ihm vorgeworfenen Missbrauch an Jugendlichen nicht einordnen.

Und wenn im Fall einer „Seifenblase“ später eine Entschuldigung nachkommt, ist es immer schwieriger, zu rehabilitieren. (Siehe die Geschichte mit den beiden Ettaler Mönchen, die angeklagt wurden, wochenlang durch die Presse gezogen wurden, und später rehabilitiert wurden).

Im Namen der Geschwister, Freunde und Verwandten von Jakob Eder  möchte ich die Anfrage stellen:

Was steckt wirklich hinter Ihrer Entscheidung zur Amtsenthebung v. Jakob Eder?

  • Ist es ein später Racheakt eines Zöglings?
  • Ist es die Hoffnung eines angebl. Opfers auf finanzielle Entschädigung?
  • Ist es Profilierungssucht des Bischofs, damit er sich später höhere Kirchenämter erhoffen darf? (z.B. Ernennung zum Kardinal, Nachfolger von Kardinal Marx, falls dieser nach Rom berufen würde?)
  • Ist es übereifrige Auslegung der Richtlinien der dt. Bischofskonferenz zu Mißbrauchsfällen.

    Falls:
  • Warum geben sie keine Einzelheiten zur Anklage bzw. Anzeige bekannt?
  • Falls schwere Gründe vorliegen, akzeptieren wir es.
  • Falls nicht, warum agieren Sie so?

 Ihr Franz Xaver Eder, im Namen der Verwandten