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Kaplan Josef Hausner übt für den Pfingstritt 2011 in Bad Kötzting

Primiziant Josef Hausner wird am 1. September 2010 seine 1. Kaplanstelle in der Pfarrei Mariä Himmelfahrt in Kötzting antreten.

Kötzting ist nun vor allem berühmt für seinen Pfingstritt. Als Kaplan von Kötzting darf Josef Hausner an diesem Pfingstritt ebenfalls teilnehmen. So ist es klug von ihm, sich rechtzeitig auf dieses Ereignis vorzubereiten.

 

Wenn man ihn so auf dem Pferd sieht, glaubt man gar nicht, daß es das 1. Mal ist – er sitzt bereits wie John Wayne im Sattel!

2011 wird der 599. Kötztinger Pfingstritt stattfinden, an dem wie immer Hunderte von Reitern auf prächtig geschmückten Pferden teilnehmen werden.

Vom Marktplatz aus ziehen die Reiter am Morgen zur sieben Kilometer entfernten Kirche in Steinbühl. Mitreiten dürfen nur Männer.

Der Legende nach begleiteten junge Burschen aus Kötzting 1412 einen Geistlichen auf dem Weg zu einem Sterbenden nach Steinbühl, um ihn und das Allerheiligste vor Übergriffen zu schützen. Nach ihrer Heimkehr gelobten sie, den Ritt jedes Jahr zu wiederholen. Die Reiterprozession zur Nikolauskirche von Steinbühl gehört fest zum Jahresablauf der Bewohner von Kötzting.

Unter dem Geläut der Kirchenglocken verlassen Bürger und Bauern am frühen Morgen des Pfingstmontags auf geschmückten Pferden betend die Stadt, um ihr Gelöbnis zu erneuern. Ein Kreuzträger führt die Reiterprozession an. Ihm folgen Laternenträger, Fanfarenbläser sowie der Geistliche Offiziator mit Mesner und Ministranten. Dahinter reitet der Pfingstbräutigam mit den beiden Brautführern.

Die offizielle Spitze wird abgeschlossen vom Pfingstbräutigam des Vorjahres, der die Marktfahne trägt, seinen Brautführern und der Vertretung der Burschenschaft. Die restlichen Reiter schließen sich an; viele von ihnen haben Erinnerungsfahnen dabei. An vier Stationen verkündet der Offiziator das Evangelium.

In der Pfingstreiter-Wallfahrtskirche St. Nikolaus in Steinbühl wird der Reitergottesdienst begangen. Gegen Mittag bewegt sich die Prozession zurück nach Bad Kötzting, wo die Pfingsthochzeit gefeiert wird, die wahrscheinlich auf alte Frühlings- und Fruchtbarkeitskulte zurückgeht.

Für die symbolische Hochzeit wird jedes Jahr ein Pfingstbräutigam unter den Kötztinger Burschen auserwählt, der seinerseits eine Pfingstbraut aussucht. Nachmittags gibt es dazu den Burschen- und Brautzug, abends die Pfingsthochzeit.