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Pfarrer Pennoraj Tharmakkan
Pfarrer Pennoraj Tharmakkan

Neuer Pfarradministrator ab 1. September 2012

Da Pfarrer Jakob Eder - Pfarradministrator von Parkstein und Kirchendemenreuth - am 31. August 2012 in den Ruhestand wechselt, wird ab 1. September 2012 Pfarrer Pennoraj Tharmakkan als Pfarradministrator die Pfarrgemeinden Sankt Pankratius Parkstein und St. Johannes der Täufer Kirchendemenreuth als Nachfolger von Pfarrer Jakob Eder übernehmen.

Der Geistliche wurde am 21. Januar 1974 in Kurumbanai geboren, studierte am Arulanander-College in Karumathur Philosophie und am Sankt Pauls Seminary in Trichy Theologie. Die Weihe zum Priester folgte am 22. April 2001 in der Sankt-Francis-Xavier-Cathedral in Kottar.

Die ersten Pfarreien betreute der Priester vom 23. Mai 2001 bis 29. Mai 2003 in Themanoor, bis 5. Dezember 2005 in Manakudy und bis 26. Mai 2010 in Mathal. In der Diözese war er vom 10. Mai 2002 bis 27. Mai 2005 tätig und zeichnete als Diözesen-Sekretär für das Referat Erziehung verantwortlich.

Der 36-jährige Geistliche aus Indien ist zur Zeit als Pfarrvikar in der Pfarrei Eslarn tätig.

 D.N.T. 26.04.2012: (kl)

Ab September kümmert sich Pfarrer Pennoraj um Katholiken in Parkstein und Kirchendemenreuth
 

 "Es ist alles vorbereitet", sagt Pfarrer Pennoraj Tharmakkan im kleinen Speiseraum des alten Eslarner Klosters. Er serviert Kaffee, obwohl der Besuch des Reporters erst seit 45 Minuten angekündigt ist. Der Pfarrer stellt Kuchen auf den Tisch. Doch nicht selbst gebacken? "Nein, den bringen mir die Frauen vom Frauenbund."
 
Der 36-jährige Geistliche aus Südindien betreut in Eslarn seit 2010 mit Pfarrer Erwin Bauer die Christen. Zuvor war er noch sechs Wochen im benachbarten Schönsee. Pfarrer Pennoraj (ausgesprochen Pennoradsch) wird am 1. September Pfarradmistrator in Parkstein. Pfarrer Jakob Eder geht am 31. August in den Ruhestand.

Die Parksteiner und die Kirchendemenreuther Gläubigen werden das Gespräch mit dem Neuen nicht suchen müssen. Das macht der oft lachende Geistliche schon selbst: "Die Menschen, die in die Kirche kommen, haben ja einen Grund. Sie haben Sorgen oder Probleme, suchen Trost oder Halt. Wir Pfarrer müssen ihre Herzen berühren, ihr Leben. Wir dürfen mit unserer Predigt nicht über ihren Köpfen fliegen."
Eslarner als Mutmacher

Die Furcht vor Verständigungsproblemen ist unbegründet. Pennorajs Deutsch ist gut verständlich. Er führt es darauf zurück, dass die Eslarner ihm immer Mut gemacht haben. "Sie sind sehr freundlich und hilfsbereit."

Ein Pfarrer müsse wie ein guter Hirte sein, sagte der Theologe. "Wir alle sind eine Familie. Wenn ich gefragt wurde, ob ich noch Familie in Indien habe, dann habe ich immer gesagt, ich habe Familie in Eslarn. Wir sind alle Brüder und Schwestern. Die Christen hier sind für mich Opa und Oma, Vater und Mutter."
Verwandte hat Pfarrer Pennoraj noch zu Hause. "Zwei Schwestern sind verheiratet und haben Kinder. Meine Eltern sind schon gestorben." Er werde oft gefragt, ob er sich an das Klima gewöhnt habe, sagte der Geistliche. "In Südindien gibt es keinen Winter. Der letzte hier hat mir schon zu schaffen gemacht. Aber mit vielen Freunden kann man das schaffen. Man muss Körper und Seele eben darauf vorbereiten. Letztlich ist alles Gewohnheit." Seit 2010 hat er nur einmal die Heimat besucht. "Normalerweise fliege ich einmal im Jahr nach Hause."

Jesus sei sein Vorbild, bekennt der Pfarrer. "Er hat nicht in der Küche gepredigt. Er ist hinausgegangen zu den Menschen. Wir Pfarrer müssen zu den Menschen gehen." Er stehe auch dem Leben und Wirken von Mutter Theresa sehr nahe. "Sie ist zu den Menschen gegangen, ist mit den Menschen umgegangen. Sie war für alle Leute da."

Während des Gesprächs klingelt das Mobiltelefon. Pfarrer Pennoraj schaut auf das Display und drückt das Gespräch weg. Auf die Bitte hin, doch zu telefonieren, erklärt er, dass ein Anruf aus Indien für die Leute dort sehr teuer sei. "Ich rufe zurück. Übers Internet ist das billig."
Der neue Parksteiner Pfarrer hat den Führerschein in Deutschland gemacht. Das sei schon schwer gewesen, erinnert er sich. "Hier muss man auf so viele Schilder aufpassen."

In einem kurzen Schriftsatz, den er vorbereitet hat, schreibt er, wie er sich auf Parkstein und die Expositur Kirchendemenreuth freue. "Meinen Schwerpunkt möchte ich dabei auf die Arbeit mit kirchlichen Vereinen und Verbänden legen, auf soziale Themen und auf die Verbindung von Liturgie und Alltag.
Freundlich und umgänglich

Reiner Gäbl, der Eslarner Bürgermeister, sprach von Pfarrer Pennoraj "als einem angenehmen Menschen, freundlich und umgänglich. Er besucht alle Veranstaltungen, die Menschen verstehen ihn gut. Die Parksteiner können sich freuen."

 

 

D.N.T. 18.09.2012  (bey)

Die richtigen Saiten anschlagen

Pfarrer Pennoraj Tharmakkan erntet bei der Einführung in St. Pankratius etliche Sympathien

Mit einem Festgottesdienst am Sonntagabend wurde Pennoraj Tharmakkan als neuer Pfarradministrator für Parkstein und Kirchendemenreuth eingeführt. Bürgermeister Hans Schäfer sicherte dem neuen Geistlichen am Seitenportal von St. Pankratius die volle Unterstützung des Marktes zu.
Als Sprecherin des Pfarrgemeinderates hieß Gertraud Dorner den Geistlichen willkommen. Unmittelbar am Kircheneingang überbrachten zwei Kinder einen blumigen Willkommensgruß, der dann sichtbar für alle auf dem Altar seinen Platz fand.
Dekan Markus Schmidt stellte den zahlreichen Gottesdienstbesuchern offiziell den neuen Geistlichen vor.
Pfarrer Thamarkkan stamme aus einem Teil Indiens, der landschaftlich besonders schön sei. Zuletzt habe er in Eslarn gearbeitet. Unter den Konzelebranten waren Erwin Bauer aus Eslarn und Josef Hausner aus Parkstein.

Misstöne ansprechen

Schmidt zitierte einen Zeitungsbericht, wonach der neue Geistliche Gitarre lernen will. Das Instrument sei nicht einfach, meinte der Dekan. Es sei viel Fingerspitzengefühl notwendig, aber es könne mit dem Instrument der Ton angeben werden. Zwischen dem Dienst eines Seelsorgers und dem Gitarrespielen erkannte Schmidt also viele Gemeinsamkeiten. Ausdauer, Fleiß und Geduld seien damit verbunden. Die Gläubigen aus Parkstein und Kirchendemenreuth bat der Geistliche, auf Pfarrer Penno zuzugehen. Die harmonische Zusammenarbeit mit Ortsgeistlichen hätten die Bürger beider Gemeinden aber bereits bewiesen, unterstrich der Dekan.
„Ihr könnt eure Stimme über Misstöne in der Kirche erheben“, sagte Schmidt deutlich. Das habe sich in der schwierigen Zeit, die Pfarrer Jakob Eder habe durchmachen müssen, gezeigt. Dekan Schmidt bat die Gläubigen, alle Register zu ziehen, um den Glauben lebendig bleiben zu lassen. Jeder Pfarrer sei auf den Rückhalt seiner Gemeinde angewiesen. Dennoch müsse das Verhalten des Geistlichen selbst richtungweisend sein. Zurückkommend auf das Gitarrenspiel erklärte der Dekan, Gott sei der Komponist, die Notensätze stünden in der Bibel, die Gemeinde müsse die Musik Gottes zum Klingen bringen. Anschließend verlas Schmidt die bischöfliche Urkunde zur Versetzung von Pfarrer Thamarkkan.

Noch Sprachprobleme

Der sieht sich selbst in Parkstein als neues Familienmitglied. Er wolle jedem die Hand reichen und wünsche sich Teamarbeit. Pfarrer Penno räumte ein, dass er noch gewisse Probleme mit der Sprache habe, doch „Schopperla und Schwammerlbroih“ brachte er schon recht gut über die Lippen. Ausdrücklichen Dank sprach Pfarrer Penno allen Helfern aus, die ihm die Aufnahme in Parkstein und vor allem in seinem neuen Heim ermöglicht und erleichtert hätten. Mit starkem Beifall dankten die Gottesdienstbesucher für die offenen Worten ihres neuen Geistlichen, dem sie erkennbar große Sympathie entgegen bringen.
Im Anschluss spielte die Jugendblaskapelle am Kriegerdenkmal auf. Pfarrer Penno zeigte sich auch sicher im Umgang mit dem Taktstock.

Bilder von der Einführung von Pfarrer Pennoraj Tharmakkan als neuer Pfarradministrator der Pfarrgemeinde Sankt Pankratius Parkstein

Bilder von der Einführung von Pfarrer Pennoraj Tharmakkan als neuer Pfarradministrator der Pfarrgemeinde Sankt Pankratius Parkstein
Bilder: Manfred Reiß

Bericht und Bilder 160 Jahre Bergkirche

Bericht NT vom 24.9.2012 mpl

 

 

160 Jahre Bergkirche Bilder

160 Jahre Bergkirche
160 Jahre Bergkirche
Bilder: Matthias Reiß
Bilder: Matthias Reiß

160 Jahre Bergkirche

Bericht NT vom 19.9.2012 mpl