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Kreuzigungsgruppe neben der Bergkirche

1900

Auf dem Gipfel neben dem Bergkirchlein steht eine Kreuzigungsgruppe mit farbig gefaßten lebensgroßen Gußeisenfiguren (um 1900).

Kreuzigungsgruppe 1960
Kreuzigungsgruppe 1960

 

Wegen der großen Witterungseinflüsse mussten das Kreuz und die Figuren mehrmals saniert und restauriert werden.

1973

Restaurierung der Kreuzigungsgruppe

Kostenvoranschlag Fa. Hugo Preis, Parsberg am 3. April 1973:
Metallkreuz mit Metallchristus und zwei lebensgroßen Statuen – Hl. Johannes und Muttergottes.
Ausführung: gründlich entrosten mittels Sandstrahlgebläse, 2 Anstriche mit Rostschutz und 2 weitere wetterfeste Anstriche. Neuvergoldung (Christus ganz und Figuren teilweise) auf wetterfester Standölbasis, Verwendung von bestem Doppelgold 23.75 Karat. Neufassung der Figuren ebenfalls in wetterfester Kunstharztechnik.
Die Plastiken werden von seiten der Pfarrei abgenommen, in unsere Werkstätte in Parsberg geliefert und nach Fertigstellung wieder abgeholt und aufgemacht. Transportkosten sind im Preis nicht inbegriffen. Zur Montage stehen zwei Fachkräfte von uns zur Verfügung (zur Beratung und Aushilfe bzw. für kleine Ausbesserungsarbeiten). Die Behandlung, Anstriche usw. des Kreuzes sind im Preis nicht inbegriffen und werden von seiten der Pfarrei ausgeführt. Vor Lieferung in unsere Werkstätte sind vorhandene Metallschäden insbesondere am Christus-Korpus sorgfältig zu beheben.
Christus-Korpus 1.350,00 DM, zwei Figuren á 1.200,00 DM = 3.750,00 DM + 5,5 % MwSt.

Insgesamt belaufen sich die Kosten auf:

Restaurierung, Fa. Hugo Preis, Parsberg 3.956,00 DM
Neues Eisenkreuz, Fa. Andreas Burkhard, Parkstein 1.080,00 DM
Montagearbeiten 1.200,00 DM
Fuhrlohn der Statuen nach Parsberg und Rücktransport 1.300,00 DM
Sockenherstellung und Stufen 1.300,00 DM
Schweißarbeiten 500,00 DM
Betonfundamentherstellung 1.700,00 DM
Helferstunden 3.000,00 DM
Unvorhergesehenes – Materialien 1.000,00 DM
Gesamt 15.036,00 DM
Mit Eifer werden die Steinplatten auf den Betonsockel gesetzt.
Mit Eifer werden die Steinplatten auf den Betonsockel gesetzt.

Freiwillige Helfer:
Robert Lukas, Dütsch Hans jun., Dütsch Wolfgang, Reiß Manfred, Wessolowski Rainer, Beer Hans, Pausch Hans, Lukas Josef, Simmerl Heinrich, Wittmann Herbert, Schraml Karl, Pschierer Michael, Sollfrank Michael, Bauer Michael, Trescher Oswald, Pausch Max, Ritter Hans, Ritter Manfred, Bodenmeier Hans sen., Raiffeisen, Burkhard Andreas, Zacharias Hans sen., Dütsch Hans sen., Scharl Josef, Reichold Alfons, Wittmann Hans, Götz Richard.

Obige freiwillige Helfer sind alle namentlich auf der Urkunde genannt, die Ende Mai 1973 unter dem Sockel der Johannesfigur in einer Kupferhülle eingelassen worden ist. Der Text der Urkunde wurde von der Verkäuferin Biener Veronika aus Meerbodenreuth in Druckschrift verfaßt.

Parkstein, 1.6.1973, Pfr. Andreas Greger

Pfarrer Andreas Greger legt unter geistlicher Assistenz von H.H. Geistl. Rat Johann Scharl und unter fachmännischer Begutachtung der freiwilligen Helfer die in einer Kupferröhre aufbewahrte Urkunde in eine kleine ausgesparte Grube des Betonsockels.
Pfarrer Andreas Greger legt unter geistlicher Assistenz von H.H. Geistl. Rat Johann Scharl und unter fachmännischer Begutachtung der freiwilligen Helfer die in einer Kupferröhre aufbewahrte Urkunde in eine kleine ausgesparte Grube des Betonsockels.

Urkunde:

Dieses Fundament wurde errichtet im Mai 1973
Helfer bei Eigenleistung siehe Blatt!
Spenden: insgesamt 9.000,00 DM.
Kosten für neues Kreuz,
Renovierung der beiden Figuren Maria und Johannes,
sowie Vergoldung des gekreuzigten Herrn
betragen einschließlich Eigenleistung etwa 15.000,00 DM.

Pfarrer: Andreas Greger
Kommorant: Bischöfl. Geistl. Rat Johann Scharl
Pfarrgemeinderatsvorsitzender: Bauer Michl, techn. Fernmeldeamtmann
Kirchenpfleger: Robert Lukas, Bäckermeister - Ihm gebührt der größte Dank.

1998

Die Kreuzigungsgruppe neben der Bergkirche wird wiederum restauriert. Bei dieser umfassenden Restaurierung ersetzte man den alten Corpus durch einen neuen.

Rechnung der Firma Rudolf Eis, Regensburg-Lappersdorf, vom 11.08.1998:

  DM
Stahlgerüstbau – Kreuz und 2 Figuren eingerüstet und mit Planen umhüllt 2.990,00
   
Restaurierung der Kreuzgruppe  
a) Christus aus Aluminium 9.450,00
b) INRI-Tafel aus Aluminium 240,00
c) Schrauben aus Edelmetall 200,00
d) Fassung 2.000,00
Summe 11.890,00
   
Kreuzbalken  
Gründlich gesäubert, gründlich entrostet, Roststellen mit Rostumwandler 1xgestrichen, Roststellen 4xvorgestrichen, Kreuz 2xgrundiert, Kreuz 2xlackiert 1.680,00
   
3 Granitsockel  
Gründlich mit Dampfstrahler gereinigt, Verfugung ausgebessert, wasserabweisend mit Keim-Lotexan 3 x imprägniert 2.645,00
   
2 Figuren / Restaurierung vor Ort  
Gründlich gesäubert, gründlich entrostet, Roststellen mit Rostumwandler 1 x gestrichen, Roststellen 4xvorgestrichen, Figuren 3 x grundiert, Figuren im Inkarnatton gefasst, Teilbereiche wetterfest vergoldet  
Hl. Maria 4.370,00
Hl. Johannes 4.370,00
Summe 27.945,00
   
+ 16% MwSt 4.471,20
Gesamtsumme 32.416,20

Die Marktgemeinde Parkstein stiftete den Erlös des Bürgerfestes 1997 von 8.658,26 DM für die Restaurierung der Kreuzigungsgruppe. Festleiter Hans Schäfer dankte bei der Spendenübergabe allen Vereinen – kirchlichen wie weltlichen – die zum Gelingen des Festes beigetragen hatten. (46)                 

Der Neue Tag, 05.08.1998:
Verschwunden sind Schutzhüllen, Stahlgerüste und mit ihnen die Denkmalpfleger. Rechtzeitig vor Beginn der Urlaubszeit wurde die Restaurierung der Kreuzigungsgruppe auf dem Parkstein nach zwölfwöchiger Arbeit abgeschlossen. Bis auf das Lendentuch ist der „neue“ Christus nicht mehr vergoldet, sondern wie Maria und Johannes im Inkarnatton gefaßt. Durch diese Farbtönung zeigen Christus wie auch Maria und Johannes lebendiges menschliches Aussehen. Lastträger dieser so notwendigen, aber wegen anderer wichtigerer Aufgaben zurückgestellten Renovierung ist die Katholische Kirchenstiftung St. Pankratius Parkstein. Die Finanzierung wurde durch sehr viele Spenden, durch einen Zuschuß der Diözese und durch die Kirchengemeinde selbst gesichert. Kirchenpfleger Wolfgang Hösl dankte allen Spendern, die durch ihren Obolus die denkmalpflegerische Maßnahme ermöglicht haben.

Quellenangaben

Eine zusammenfassende Liste aller Quellenangaben - in Klammer stehende Ziffern z.B. (3) - finden Sie in unserem Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterQuellenverzeichnis.