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Pfarrhof

1578

Mit dem evangelischen Pfarramt entstand in Parkstein auch eine Schule, in die im Jahre 1581 bey 40 Knaben“ gingen. Sie war im Pfarrhaus mit untergebracht, das im Jahre 1578 von dem Gerichtsschreiber Willibald Fellner gekauft worden war. (Pfarrarchiv Wildenreuth R 1, Kirchenrechnung Parkstein 1506-1605, S. 114) (14)

oder

1579

Die Geschichte des jetzigen katholischen Pfarrhofs reicht bis 1579 zurück. In diesem Jahr erwarb die evangelische Kirchenverwaltung Parkstein das Wohnhaus des Landgerichtsschreibers Willibald Fellner für ihren Ortsgeistlichen. Unter behelfsmäßigen Bedingungen erteilte der Pfarrer in diesem Haus Schulunterricht. (5)

1593

1593 brannte der Pfarrhof nieder (5)

Steintafel in der Fassade
Steintafel in der Fassade

1610

1610 wurde auf dem Grundstück ein neuer Pfarrhof errichtet und rechtwinklig dazu ein Schulgebäude angebaut. Eine kleine Steintafel in der Fassade des Pfarrhofes erinnert daran. (5)

        

Bild nachgestellt

Der evangelische Pfarrer Samuel Scheufelein wohnte im neuerbauten Pfarrhaus. Die eingemeißelte Jahreszahl 1610 könnte das Jahr der Erbauung sein. (4)

Im Jahre 1610 wurden ein neues Pfarrhaus und ein neues Schulhaus nebeneinander errichtet. (Gottfried Glockner, Parkstein) (14)
        


1628 – 1652

Von 1628 bis 1652 wurden die Parksteiner gezwungen, je nach Landesherrn die Glaubensgemeinschaft zu wechseln. Jedes Mal musste auch der Ortsgeistliche den Pfarrhof für den Seelsorger der anderen Konfession räumen.

1652, 28. März

Die Einführung des Simultaneums setzte dem Wechsel ein Ende. Die Kirche stand nun beiden Konfessionen zur Verfügung.

1658

Vom 15. September 1658 bis 30. April 1802 betreuten Kapuzinerpatres die Pfarrei. Damals befanden sich mehrere Keller, ein Speisezimmer, ein Stübchen, eine Küche und ein Gewölbe mit Brunnen im Haus. Im Obergeschoss gab es noch fünf Zellen als Schlafräume für die Kapuziner.

1663

Der bisher vom evangelischen Geistlichen genutzte Pfarrhof fiel durch Losentscheid an den katholischen Geistlichen.
Der evangelische Pfarrer Laurentius Pollmann erhielt als Pfarrhaus den vorher als Schulhaus genutzten Anbau.

 

Türsturz 1714

1714

1714 (Bauinschrift) erfolgte die Restaurierung des Pfarrhofs durch die Kapuziner, dessen Äußeres seitdem nicht mehr verändert wurde.

1802

Im Pfarrhaus befanden sich bei der Übernahme des Gebäudes durch Pfarrer Michael Schüller (1802):

  • ein großer, gewölbter Keller,
  • ein kleiner Keller,
  • ein Speisezimmer,
  • ein Domestikenstübchen
  • eine Küche
  • ein Gewölbe mit Brunnen.

Im ersten Stockwerk gab es noch 5 kleinere Kapuzinerzellen und eine Kammer.
Zum Pfarrhof gehörte auch ein Viehstall, in dem jeweils zwei bis drei Kühe gehalten wurden. Wie das Pfarrhaus, so war auch er gemauert und hatte ein Ziegeldach.
Im Kellerhäusl, das sich im Garten des Pfarrhofes befand, wurden die Kartoffeln gelagert.
Ein kleiner Blumen- und Kräutergarten etwa 1/8 Tagwerk (420 qm) haltend, liegt dem Pfarrhof gegenüber, in dem auch das benannte Kellerhaus liegt.
Außerhalb des Ortes war noch ein Pfarrzehentstadel der beiden Religionsgemeinschaften zu gleichen Teilen gehörte. (5)

1958

Im Frühjahr 1958 erfolgte ein dringend notwendiger Pfarrhausumbau durch Pfarrer Andreas Greger.
Der Kreisbaumeister schreibt am 21. Januar 1958:
Bei dem Pfarrhof handelt es sich um ein sehr altes Gebäude (1610), dessen Umfassungsmauern aus einheimischen Natursteinen erstellt sind. Die erfolgten Untersuchungen zeigten, daß die Umfassungsmauern, der Dachstuhl und die Balkenlagen noch gut sind, und daher das Gebäude noch instandsetzungswürdig ist.
Es ist beabsichtigt, die vorhandenen deutschen Kamine, welche baufällig sind, abzutragen und neue aufzubauen. In diesem Zuge soll das in diesem Teil noch vorhandene Gewölbe mit abgetragen und die Küche verlegt werden. Außerdem ist die Erstellung neuer Aborte mit Wasserspülung und der Einbau eines Bades geplant, da die vorhandenen Trockenaborte vollkommen baufällig sind.
Sämtliche Fenster und Türen und der Fußboden sollen erneuert werden.
Außerdem sind auch der Außenputz und ein Teil des Daches sehr schadhaft und erneuerungsbedürftig.
Die Arbeiten sind sehr vordringlich und es ist daher die Durchführung derselben im Jahre 1958 (Frühjahr) vorgesehen.
Ebenso wurden sämtliche elektrische Leitungen erneuert und unter Putz verlegt; die Treppe vom Erdgeschoß zum 1. Stock erneuert; ebenso die Dachrinnen. (Angebot für sämtliche aufgeführten Arbeiten 26.000,- DM). (5)

 

Pfarrhof 1960
Pfarrhof 1960

 

Pfarrer Andreas Greger pflanzte im April 1960 im unteren Pfarrgarten folgende Apfelbaumsorten (in einer Reihe): Hagedorn (beim Haus), James Grieve, Graham, Wachszenette, Graham (beim Holzschuppen)

Pfarrhof im Frühjahr 1968, 1 Jahr nach Errichtung der Stützmauer. Im Hintergrund das Wasserbassin.
Pfarrhof im Frühjahr 1968, 1 Jahr nach Errichtung der Stützmauer. Im Hintergrund das Wasserbassin.

 

1967

Im Sommer 1967 Errichtung einer neuen Einfriedungsmauer beim Pfarrhof durch die Firma Georg Kraus, Mantel.
Die bestehende Treppenanlage aus Granitstufen wurde abgebrochen, ebenso die alte Einfriedungsmauer. Neue Einfriedungsmauern wurden betoniert, ebenso eine Treppe. Auf die neue Treppe wurden wieder Granitstufen gesetzt.

 

1972

Im September 1972 erfolgte der Neubau einer Garage in das Gelände unter dem Pfarrgarten und die damit notwendig werdende Teilerneuerung der Stützmauer (Kosten 37.785,47 DM)

1982 - 1983

Innen- und Außen-Renovierung des Pfarrhofs Parkstein (Gesamtkostenaufwand ca. 250.000,- DM). Bauausführung: Architekturbüro Josef Schöberl, Parkstein.

 

  • 1982 Außenfassade Norden; Bild Schöberl
  • 1982 Außenfassade Osten; Bild Schöberl

Renovierung des Pfarrhofs in Parkstein von 1982 – 1983

Nach der Erinnerung zusammengestellt am 14.06.1987 von Pfarrer Leonhard Schinner
Nach dem Auszug von Pfarrer Greger wurde mit Architekt Ferstl vom Baureferat der Diözese der Pfarrhof auf notwendige Reparaturen und Umbauten untersucht; mit Ausnahme der Fenster wurde fast der ganze Pfarrhof einer Renovierung unterzogen.
Der Dachstuhl wurde verstärkt und ausgebessert, eine Schallung aufgebracht; das Dach mit roten Biberschwanzziegeln vollkommen neu eingedeckt. Der untere Dachboden bekam einen neuen Fußboden.
Der Außenputz wurde (in zahlreichen freiwilligen Arbeitsstunden) vollständig abgeschlagen; im altdeutschen Stil wurde das Gebäude neu verputzt, um dann mit rein mineralischer Keimfarbe in angenehmem Gelbton zu erstrahlen. So bekam die gesamte Außenfassade, mit Ausnahme von Fenstern und Türen, die aus denkmalschützerischen Gründen zu erhalten waren, ein völlig neues, freundliches Gesicht.
Für die neue Naßzelle neben dem Schlafzimmer wurde über der Haustüre zum Garten ein Fenster ausgebrochen. Der Vorplatz dieses Eingangs wurde mit neuen Granitstufen versehen, zum Berg hin aufgefüllt und gepflastert. Die sehr feuchte Rückwand des Pfarrhofs zum Berg hin wurde freigelegt, zahlreiche Drainagen gegen das auftretende Schichtwasser eingegraben (wobei Überreste des sich in früheren Zeiten dort befindlichen Friedhofes gefunden wurden), und der Berg durch eine gewaltige Stützmauer vom Haus abgedrängt.
Dadurch konnten auf dieser Seite im Parterre ein Fenster für den Sitzungsraum (frühere Waschküche) und eines für den Gang gebrochen werden. Das alte, seit langem nicht mehr benutzte Trockenklo wurde beseitigt, der Keller unter dem Haus trockengelegt und mit einem Zementboden versehen.

Im Inneren des Hauses kamen diese Veränderungen zustande:
Im ganzen Hausgang wurden die Decke und der Fußboden entfernt, ein Windfang eingezogen, dabei die Türe zum späteren Pfarrbüro in Richtung Haustüre versetzt. In dieser vormaligen Bücherei, die sehr feucht und modrig war, wurde ein neuer Fußboden eingebracht, der ganze Raum neu verputzt - zum Berg hin mit AEC.  Die Decke wurde tiefer gehängt, wärmeisoliert und als Holzdecke gestaltet. Das Büro bekam einen Teppichboden. Nach dem Austrocknen der Rückwand wurde dort eine Schrankwand aufgestellt. Als notwendige Einrichtung kam zu den übrigen Büromöbeln ein Stahlschrank. Der Hausgang bekam eine helle Decke und einen Fußboden aus Solnhofener Platten. Auch das Wohnzimmer (früher Arbeitszimmer) bekam einen Teppichboden und eine Holzdecke. In der Küche blieb außer der Einrichtung alles beim Alten. Nur wurde ein PVC-Boden eingezogen und auf Kosten des Pfarrers ein Kachelofen eingebaut. Das kleine WC wurde erneuert und die Türe anders herum angeschlagen. In der früheren Waschküche wurde das (Ziegel-) Gewölbe freigelegt, die Wände neu verputzt, der Fußboden geglättet. Zur Einrichtung als Sitzungszimmer gehören eine Eckbank und ein großer, eingepaßter Tisch.

  • 1982 Ziegelgewölbe; Bild Schöberl
  • 1982 Tonnengewölbe; Bild Schöberl

Der Keller unter dem ehemaligen evangelischen Mesnerhaus wurde mit einer zusätzlichen Trennwand in drei Räume aufgeteilt. Der erste wurde als Druckerei eingerichtet und das alte (Tonnen-) Gewölbe vollständig verputzt und geweißt. Dazu wurde eine Wasserleitung (Kupfer) neu verlegt und ein Waschbecken angebracht. Der letzte Raum bekam ein neues Fenster und eine neue Tür nach draußen; dazu einen einfachen Betonboden. Im Raum dazwischen wurde der Brunnen, der seit alter Zeit sich hier im Inneren des Hauses befindet, mit einem Deckel verschlossen und ein PVC-Boden verlegt; dieser Raum findet z.Z. eine Verwendung als Hobbyraum.

Im ersten Stock wurden im Studierzimmer, im Schlafzimmer und in einem der Fremdenzimmer Teppichböden verlegt. Das Studierzimmer bekam eine einfache Holzdecke. In den übrigen Räumen wurde wie auch im Gang der Boden abgezogen und versiegelt. In der Registratur, im Gang hinten rechts, wurde eine Ecke verfaulten Fußbodens erneuert. Der kleine Raum zwischen dem Bad und dem Aufgang zum Dachboden wurde für eine Waschmaschine und einen Wäschetrockner eingerichtet Das Bad wurde neu gefliest und mit einer neuen Wanne bestückt. Der alte Warmwasserboiler wurde belassen. Vom Schlafzimmer erreichbar wurde eine Naßzelle eingebaut für WC, Warmwasserboiler, Waschbecken und Dusche.
Im ganzen Haus wurde eine Elektro-Speicher-Heizung eingerichtet. Dabei wurde das ganze Leitungsnetz neu gemacht. Zwei verschiedene Hausklingel-Systeme für die beiden Haustüren (Klingel/Gong) wurden in Verbindung mit einer Wechselsprechanlage eingerichtet.
Telefonanschlüsse bestehen im Schlafzimmer (1), im Büro (2) und in der Küche (3). Es ist keine Haussprechanlage, jedoch können Gespräche untereinander weitergegeben werden.

Das große Holzkreuz im Garten wurde von Grund auf erneuert und etwas vom Haus entfernt auf erhöhtem Standort errichtet. (5)

1994

1994 erfolgte die bisher letzte Renovierung.

D.N.T. 02.03.2007
D.N.T. 02.03.2007

2007

D.N.T. 02.03.2007:

Ein Platz zum Verweilen - Brunnen Sahnehäubchen für Kapuzinergasse - Früher vier Wasserstellen: Derzeit kommt in der Kapuzinergasse das Wasser nur von oben. Bald soll es auch von unten nach oben fließen. Der Markt will dort (unterhalb des katholischen Pfarrhofes) einen historischen Brunnen zum Plätschern bringen. Der Wasserspeier ist das Sahnehäubchen der Städtebausanierung in diesem historischen Bereich. Der nach vielen Diskussionen 2006 abgesegnete historische Brunnen ist ein wichtiger Bestandteil des Konzepts für die Sanierung der Kapuzinergasse und des Umgriffs. Er soll ebenso wie der Straßenname an das segensreiche Schaffen und Wirken der Mönche in Parkstein erinnern. Auf ausdrücklichen Wunsch der Regierung der Oberpfalz hatte der Markt für die Gestaltung unter drei ausgewählten Künstlern einen Wettbewerb ausgeschrieben. Es ist zwar auch möglich, den Brunnen mit Frischwasser zu speisen, trotzdem war eine der Vorgaben, die Wasserversorgung über eine Umwälzung aus dem alten „Herren-Kapuziner-Brunnen“, der sich unter der Straße befindet, zu ermöglichen. Die Technik konnte je nach Konzeption im „Herren-Kapuziner-Brunnen“ oder in einem separaten Fertigteilschacht Platz finden. Die Künstler wurden auch darauf hingewiesen, dass die Herstellungs- und späteren Unterhaltungskosten bei der Beurteilung ein wichtiges Kriterium bilden. Der festgelegte Kostenrahmen ohne Brunnentechnik wurde mit zirka 40.000,- Euro festgesetzt. Das Preisgericht war mit den zwei Bürgermeistern Hans Schäfer und Lydia Ebneth, den drei Fraktionsführern im Marktrat Franz Kaltenbacher (CSU), Herbert Simmerl (SPD) und Anton Hösl (FWG), Regina Harrer von der Regierung der Oberpfalz, Sanierungsbetreuerin Sonja Siebenhüner und dem fachberatenden Architekten Armin Juretzka besetzt. Das Gremium entschied sich für den Vorschlag von Bildhauer Max Fischer aus Neustadt. Der Brunnen wird aus Flossenbürger Granit gestaltet. Die Motivplatte soll aus nicht rostendem Stahl oder Flachguss bestehen. Die Abdeckung des „Herren-Kapuziner-Brunnens“ wird als in die Straße eingelassenes Brunnenrelief aus Bronze sichtbar bleiben. Der von Fischer vorgeschlagene horizontal gelagerte Brunnentrog lädt durch Form, Höhe und Wasserspiel zum Verweilen ein. Das Wasser tritt aus der vertikalen Granitfläche aus. Durch die strukturierte Oberfläche soll der Betrachter im Licht des Tages oder nachts bei Beleuchtung ein sich wandelndes Wasserspiel erleben. Nach einer alten Zeichnung aus dem 18. Jahrhundert, die im Regensburger Stadtarchiv aufbewahrt wird, gab es früher eine ganze Reihe von Brunnen im alten Markt. In Akten aus dem Jahr 1716 sind unter dem Titel „Die Visitation der Cisternen in der Vestung und im Marckt Parckstein“ vier Brunnen eingezeichnet und beschrieben. Neben dem „Herren-Kapuziner-Brunnen“ und der „Neuen Zisterne“, die bis heute erhalten sind, wird auch auf einen Brunnen im Zwinger der Burg und eine Wasserstelle zwischen dem „Herren-Kapuziner-Brunnen“ und der „Neuen Zisterne“ hingewiesen.

D.N.T. 12.10.2007:
D.N.T. 12.10.2007:

D.N.T. 12.10.2007:

Steter Tropfen aus dem Stein - Brunnen in der Kapuzinerstraße verwirklicht - Probelauf klappt: Vor einem Jahr hat der Marktrat in einer Kampfabstimmung die Errichtung eines Brunnens in der Kapuzinergasse durchgesetzt. Jetzt plätscherte erstmals das Wasser. Am Dienstag trafen sich Bürgermeister Hans Schäfer und der Neustädter Bildhauer Max Fischer zu einem Probelauf. Der von Fischer konzipierte Trog lädt durch Form, Höhe und Wasserspiel zum Verweilen ein. Das Wasser tritt aus der vertikalen Granitfläche aus. Aufgrund der strukturierten Oberfläche erlebt der Betrachter durch die Lichtbrechung ein sich ständig wandelndes Wasserspiel. Auf einer etwa 170 Zentimeter breiten und 85 Zentimeter hohen Metallplatte, die der Künstler als Aluminium-Gussflachrelief gestaltet hat, sind Geschichtsdaten des Marktes eingearbeitet, darunter ein historischer Brunnenplan einer Zisternenvisite aus dem Jahre 1716. Der Originalbrunnen unter der Fahrbahn ist durch eine Stahlbetonplatte und Bronze-Reliefdeckel abgesichert. Den Trog lieferten die Granitwerke Dr. Wolfgang Baumann aus Flossenbürg. Aufgestellt hat das sechs Tonnen schwere Bauteil die Firma Paul Meiler aus Wurz. Gespeist wird es mit dem Nass aus dem vorhandenen alten Herren-Kapuziner-Brunnen. Zusätzlich wird eine Quelle, die bei der Erschließung der Felsenkeller oberhalb der Brunnenanlage freigelegt worden ist, eingespeist. Daumendick sprudelt dort das Wasser aus dem Untergrund.  Der Brunnen ist das „Sahnehäubchen“ des Ausbaus der Kapuzinergasse im Zuge der Städtebauförderung. Schon in einer Dokumentation der „Visitation der Cisternen in der Vestung und im Marckt Parckstein anno 1716“ ist „Der Herrn Capuciner Brunen“ genannt. Den Termin für die feierliche Inbetriebnahme will Schäfer mit dem Vereinskartell sowie Pfarrer Jakob Eder absprechen. Die Gestaltung ist das Ergebnis eines von der Regierung geforderten Künstlerwettbewerbs. Die Mehrheit der Prüfungskommission hatte sich für das rund 36.000,- Euro teure Konzept Fischers entschieden.

Quellenangaben

Eine zusammenfassende Liste aller Quellenangaben - in Klammer stehende Ziffern z.B. (3) - finden Sie in unserem Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterQuellenverzeichnis.