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1976 - 1997

 

1976

Frühjahr: Neubau eines Kindergartens mit 2 Gruppenräumen und den erforderlichen Nebenanlagen:
„Der erdgeschoßige Baukörper soll die architektonische Erscheinung der Gesamtanlage mit der Landschaft in Einklang bringen und dem Gesamtbild des Ortes und der bereits bestehenden Bebauung entsprechen. Die Geländerneigung wurde in die Gestaltung mit einbezogen. Auch in der Gestaltung des Baukörpers in sich sollte die Hanglage vorteilhaft spürbar werden. Die Freiflächen werden entsprechend angelegt und bepflanzt.“
Architekt Ferdinand Hasl, 23.10.1975, Archiv Parkstein, 273

 

1977

Am 1. September 1977 wird der Kindergarten St. Pankratius mit zwei Gruppen zu je 25 Kindern eröffnet.    

1977 Kindergarten
1977 Kindergarten

Im Jahre 1977 erhält Parkstein einen Kindergarten. Die Kirchenstiftung, der er übergeben wurde, besaß ein Grundstück, das Rosenkranzpaindl und tauschte dies mit der Gemeinde gegen das Grundstück, auf dem nun der Kindergarten steht, ein. Dort werden die Kinder von zwei Erzieherinnen und einer Kinderpflegerin betreut.
Karl Neumann, Parkstein, Band 2, 144


1996

Seit dem Frühjahr 1996 ist der Kindergarten St. Pankratius Baustelle. Das Projekt, das mit 1,5 Millionen Mark veranschlagt ist, wird zu je einem Drittel von der Katholischen Kirchenstiftung, von der Marktgemeinde und mit öffentlichen Zuschüssen finanziert. Wegen der regen Siedlungstätigkeit in der Marktgemeinde Parkstein und wegen der Ausweisung weiterer Wohnbaugebiete erwies sich der vor 20 Jahren erbaute zweigruppige Kindergarten als viel zu klein. Deshalb entschloß man sich zum Umbau, zur Sanierung und Erweiterung des bestehenden Kindergartens St. Pankratius. Der nun geplante Dachgeschoßaufbau macht die ohnehin anstehende Flachdachsanierung überflüssig.
Pfarrarchiv Parkstein, Ordner Pfarrer Schinner

Der Neue Tag, Montag, 2. August 1996:
Nur zwei Tage brauchte Zimmerermeister Josef Hauer, um mit seinen Handwerkern im Hauruckverfahren den neuen Dachstuhl auf dem erweiterten Kindergarten St. Pankratius zu setzen. Architekt Dipl.Ing. Josef Schöberl lobte beim hebfest in einem kurzen Statement die imponierende Handwerksarbeit und sprach von einem „wunderbaren Dachstuhl“.            

1997

Am Sonntag, 13. Juli 1997, erbittet Domvikar Monsignore Peter Hubbauer Gottes Segen für den generalsanierten und erweiterten Kindergarten St. Pankratius.
Die Katholische Kirchenstiftung und die Marktgemeinde haben in den vergangenen Monaten viel Geld für die Kleinsten und damit für die Zukunft investiert.

Der Neue Tag, Montag, 14. Juli 1997:
... Domvikar Peter Hubbauer: „Mit Freude und Dankbarkeit dürfen die Kirchengemeinde und die politische Gemeinde heute die Einweihung des generalsanierten und erweiterten Kindergartens als einen qualifizierten Hort, besonders in sozialer und pädagogischer Hinsicht, feiern. Die Kinder können dort erfahren und lernen, was sie im Leben brauchen und leisten können. Die Kinder müssen auch lernen, daß wir Menschen eine Gemeinschaft sind, in der die Rücksichtnahme so wichtig ist. Und der Kindergarten ist eine wesentliche Komponente in seelsorgerischer Hinsicht. Die Erziehung in der Familie ist die allererste und beste, jedoch werden Geborgenheit und menschliche Wärme im Kindergarten erhöht.“ Auftrag des Kindergartens und auch der Schule müsse es sein, das nachzuholen, was in der Familie nicht möglich sei. Die Freude über das gelungene Werk müsse in Verantwortung für die jungen Menschen übergehen. „Möge das neue Haus allen Kindern, allen Erzieherinnen, ja allen Menschen ein Hort der Freude werden“, schloß der Würdenträger.

Im April 1996 lief die schwierige Baumaßnahme an. Der Kindergartenbetrieb mußte während der Bauphase aufrechterhalten bleiben. Dies stellte den Architekten, Dipl.Ing. Josef Schöberl, wie die Baufirma und die Handwerker vor erhebliche Probleme. Die einzelnen Bauabschnitte mußten in einem Zeitplan abgestimmt werden, um einen kontinuierlichen Bauablauf zu gewährleisten.
Die Sanierung und der Umbau des bestehenden Traktes sowie der Einbau einer großräumigen Treppenanlage konnten nur während der Ferien durchgeführt werden.

Nun ist es mit der Enge vorbei. Zur Zeit werden von drei Erzieherinnen und vier Kinderpflegerinnen insgesamt 89 Kinder in vier Gruppen betreut.
Kindergartenleiterin Gabi Kaltenecker freute sich besonders darüber, daß jetzt alle Kinder aus Parkstein und von auswärts Aufnahme finden können.
Die Leiterin ist begeistert von der kindgerechten Bauweise, die Kinder können sich jetzt so richtig wohl fühlen. Überall gibt es viel Licht und freundliche Farben. Jeder Gruppenraum hat ab jetzt einen Intensivraum, in dem bis zu vier Kinder nach Herzenslust toben können, oder es kann dort in kleinen Gruppen gezielt gespielt, gebastelt oder musiziert werden.
Pfarrarchiv Parkstein, Ordner Pfarrer Schinner