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Kindergartenjahr 2007

 D.N.T. 17.05.2007: 
Markträte stimmen Aufnahme von Zweijährigen im Kindergarten zu:
Der Kindergarten öffnet die Türen für Zweijährige. Eine Elternumfrage hat ergeben, dass der Bedarf dafür auch in Parkstein vorhanden ist. Bürgermeister Hans Schäfer informierte am Montag, dass es zehn Anmeldungen geben werde. Offen ist allerdings noch, wie die Kleinen beaufsichtigt werden sollen.
Möglich sind die Unterbringung in den bestehenden Gruppen oder eine eigene Kleinkinder-Betreuung. Der Bürgermeister sah die Beaufsichtigung zusammen mit den größeren Jungs und Mädchen sowie den Vorschulkindern als sehr schwierig an. Schäfer machte deshalb den Vorschlag, für die Zweijährigen eine vierte Gruppe mit einer eigenen Erzieherin zu bilden.
„Ich möchte aber der Kirchenverwaltung von Sankt Pankratius als Trägerin der Einrichtung nicht vorgreifen“, so Schäfer. Er informierte, dass derzeit 55 Kinder die drei Gruppen besuchten und eine zusätzliche Erzieherin rund 24.000,- € im Jahr koste. „Das wären etwa 6.000,- € für die Kirchenverwaltung und rund 18.000,- € für die Gemeinde“, sagte der Rathauschef.
„Im Sinne unserer Kinder soll dies so gemacht werden“, so war aus allen Fraktionen zu hören. Der Marktrat gab der Kirchenverwaltung grünes Licht für die vierte Gruppe.

D.N.T. 19.05.2007: 
Kirchenverwaltung hat schnell reagiert:
Der Marktrat hat am Montag grünes Licht für die Aufnahme von Zweijährigen in den Kindergarten gegeben. Die Kirchenverwaltung von Sankt Pankratius, die für den Kindergarten verantwortlich ist, hat schon einen Tag danach beschlossen, für das kommende Kindergartenjahr eine vierte Gruppe speziell für Kleinkinder zu eröffnen.
Zehn Kinder unter drei Jahren sind dafür schon angemeldet. Zum 1. September wird zusätzlich eine Erzieherin mit 26,5 Wochenstunden eingestellt, vorerst befristet auf ein Jahr.

D.N.T. 10.07.2007:
Kindergarten feiert 30jähriges Bestehen:
Die künftigen Top-Models kommen vom Basaltkegel. Was die Kleinen des Kindergartens Sankt Pankratius beim Gartenfest zum 30jährigen Bestehen ihren Eltern, Geschwistern und Großeltern am Sonntag geboten hatten, war allererste Sahne.
Das Kindergartenteam um Leiterin Bettina Gomez hatte in wochenlanger Arbeit die Mädchen und Jungen auf das große Ereignis vorbereitet. Sie führten eine originelle Modenschau auf, welche die über 250 Besucher mit viel Beifall bedachten.
Der Jubiläumstag begann am Morgen mit einem Festzug. Angeführt von der Jugendblaskapelle mit Dirigent Alfons Steiner marschierten die Kinder mit den Erzieherinnen und Pflegerinnen, Eltern, Vereinen samt Fahnenabordnungen und der Bevölkerung vom Kriegerdenkmal zum Kindergarten. Dort zelebrierte Pfarrer Jakob Eder einen würdigen Festgottesdienst.
Der Geistliche, der seine Predigt an das Evangelium von der Aussendung der 72 Jünger aus dem Lukas-Evangelium anlehnte, erachtete es als entscheidend, „dass wir alle zusammenhelfen, damit die Kinder auch in Zukunft spüren, dass sie getragen sind“ und für das Leben stark gemacht werden. „Das geschieht vornehmlich unter der frohen Botschaft, dass Gott das ganze Leben bei uns ist.“
In einer Gabenprozession zeigten die Vorschulkinder auf, wie die Vorschuleinrichtung St. Pankratius entstanden ist. Die Kleinen, die Mitarbeiterinnen und die Jugendblaskapelle sorgten auch weitgehend für die musikalische Gestaltung. Dabei darf der klangvolle Sologesang der kleinen Alexandra Novak mit „Laudato si, o mi signore“ nicht unerwähnt bleiben.
Dem Gottesdienst schloss sich ein Frühschoppen mit der Jugendblaskapelle an. Höhepunkt war anschließend eine Modenschau der Buben und Mädchen. Wie in der Sendung „Germany next Top Model“ zogen die Kinder eine tolle Show ab, die den Besuchern viel Spaß machte.
An die 30 Modelle schritten zu entsprechenden Melodien über den Laufsteg: "Pärchen", "Brautpaar", "Mama mit Kinderwagen", "Papa", "Zwergerl", "Sportmode", "Baueckenmode", "Gartenmode", Taschenmode", "Kreative Künstlermode", "Fußballer", "Bayerischer Cowboy" sowie "Oma und Opa". Auch Pfarrer Jakob Eder, Schwester Anita Brühler, Grundschulrektor Christian Kauschinger, Bürgermeister Hans Schäfer und NT-Berichterstatter "hjs" konnten sich auf dem Laufsteg wiedererkennen.
Die Kinder vergnügten sich anschließend mit Wasserspritzen, in der Foto-/Experimentierecke, beim Schubkarrenrennen, Sackhüpfen und Ponyreiten. Zum Gelingen des Festes trug auch der Elternbeirat mit Vorsitzender Jutta Kellner bei. Der BRK-Helfer vor Ort-Arbeitskreis stand den ganzen Tag über für sanitäre Hilfe bereit. 

D.N.T. Zeitungsbild
D.N.T. Zeitungsbild

D.N.T. 30.07.2007:
Kleine sagen „Servus, mach’s gut“ - Nach 17 Jahren Kinderpflegerin Gertraud Dorner feierlich verabschiedet:
Im Garten des Kindergartens Sankt Pankratius nahmen am Donnerstag Kinder, das Personal mit Leiterin Bettina Gomez, Pfarrer Jakob Eder, Bürgermeister Hans Schäfer, Kirchenverwaltung mit Wolfgang Hösl und Richard Trescher sowie Elternbeirat mit Vorsitzender Jutta Kellner und Eltern in einer würdigen Feierstunde Abschied von Kinderpflegerin Gertraud Dorner.
„17 Jahre lang hast du dich als hervorragende Kraft eingebracht. Wir schätzten immer dein großes Engagement und lassen dich nur ungern gehen“, rief Leiterin Bettina Gomez der Scheidenden nach und wünschte alles Gute für die weitere Zukunft. Die 23 Kinder ihrer Murmeltiergruppe sangen zum Abschied ein Lied und überreichten selbstgebastelte Bilder. Zu dem Lied „Servus, mach’s gut“ verabschiedeten sich die Kinder bei ihrer Pflegerin und überreichten je eine Rose.
Für die Pfarrgemeinde Sankt Pankratius als Trägerin der Tagesstätte sprach Pfarrer Jakob Eder „die große Geduld an, die Gertraud Dorner über 17 Jahre hindurch den Kinden, dem Träger und den Eltern entgegenbrachte.“ Er überreichte ein Bild des Altarbildes der Bergkirche und das Buch von Papst Benedikt.
Abschiedsworte sprachen noch Kirchenpfleger Wolfgang Hösl, Elternbeiratsvorsitzende Jutta Kellner und Erzieherin Christine Voit.
Soviel Ehre, Lob und Liebe überwältigte die eher bescheidene Frau, selbst Mutter von vier Kindern, sichtbar „Ich habe mich gerne eingebracht und bedanke mich bei allen für alles vielmals.“

D.N.T. 21.09.2007
Kindergarten löst Fahrschein für Reise in das Zahlenland:
Im Kindergarten Sankt Pankratius war am Donnerstag die Freude groß. Dieter Menzl überreichte zusammen mit Rita Piller, Roswitha Bauer und Martina Neumann aus dem Erlös des "Winklfestes" eine Spende von 300 Euro. „Nach der Grundschule, der Pfarr- und Gemeindebücherei sowie dem Elisabethen-Verein wollen wir in diesem Jahr den Kindergarten unterstützen“, erklärte Menzl. Die gleiche Summe übergaben Elternbeiratsvorsitzende Jutta Kellner, Christine Hundhammer und Sabine Piller aus dem Erlös des Sommerfestes der Tagesstätte. Damit erfüllt sich das Kindergartenteam einen lang gehegten Wunsch. Für die 80 Kinder wird das Original-Projekt „Zallalla“ zur frühen mathematischen Bildung von Professor Preiß angeschafft, das Entdeckungen im Zahlenland ermöglicht. „Ohne die Spenden wäre dieses rund 800 Euro teure Projekt unerschwinglich gewesen“, betonte die überglückliche Leiterin Bettina Gomez. Sie hat mit Kellner, Angelika Plößner und Sabine Zrenner schon das Basisseminar für die Anwendung des Programms besucht. 

D.N.T. 19.10.2007:
Kaum Interesse an Krippenplätzen - Marktgemeinde ermittelt Betreuungsbedarf - Elf Kinder in der Zweijährigengruppe der Tagesstätte:
Am 1. Februar 2005 trat das Kindergartenbildungs- und Tagesstättengesetz mit Übergangsregelung bis 2008 in Kraft. Die Marktgemeinde hat daraufhin den Betreuungsbedarf bei den Eltern mit Kleinkindern ermittelt. Zudem hat Parkstein 2005 als erste Gemeinde im Landkreis die Tagesmutter eingeführt.
Bei der Bedarfserhebung 2007 kam heraus, dass mehr Eltern Tagesstättenplätze für Zweijährige wünschen. Am 1. September 2007 wurde dies in Form einer Zweijährigengruppe mit elf Kindern Wirklichkeit. Verstärkung dafür kam durch die Einstellung einer weiteren Erzieherin und einer Kinderpflegerin, die über ABM-Mittel bis 31. Dezember gefördert wird. Das Rathaus will, dass auch danach eine Erzieherin über ABM finanziert wird.
Daneben hat der Marktrat im Zuge der Initiative „Kinderfreundliches Parkstein“ eine Herabsetzung der Gebühren bei mehreren Kindern im Hort ab 1. September beschlossen. Bei zwei Kindern werden für das zweite Kind nur noch zwei Drittel, bei drei Kindern für das zweite Kind zwei Drittel und für das dritte Kind nur noch ein Drittel der Gebühren fällig. Zurzeit kommen 75 Mädchen und Jungen in den Kindergarten St. Pankratius. Davon sind elf unter drei Jahre alt, neun Schulkinder werden nach Unterrichtsende betreut.
Weil die Tagesstätte nur halbtags betreut und die Gruppen nicht ausgelastet sind, fällt der Staatszuschuss niedriger aus. Bei einer Umfrage meldete nur eine Familie Interesse an einem Krippenplatz an.

D.N.T. 10.11.2007
Beim Improvisieren Spitze - Maria Ritter berichtet über Uganda - Patenschaften für Kinder in Klosterschule 
Wer wie die gelernte Kindererzieherin Maria Ritter bereits zum zweiten Mal sieben Monate in Uganda verbrachte, kann über Eindrücke und Erlebnisse viel erzählen. Das Land am Äquator werde gerne "die grüne Perle Afrikas" genannt, berichtete sie vor 30 Gästen im Kindergarten.
Bilder, die nach der Regenzeit aufgenommen wurden, belegten diese Aussage. Ritter: "Aber wehe es regnet mal einige Monate nicht, dann ist vom grünen Busch nicht mehr viel zu sehen."
Das Land sei sehr dreckig, es gebe weder Müllabfuhr noch Kanalisation. Geschäfte würden meist auf offener Straße verrichtet. Gekocht werde überwiegend mit Holzkohle. Auf den unbefestigten Straßen kommt es mit den meist überladenen Fahrzeugen häufig zu Unfällen, sagte die Referentin. "Je weiter man von den größeren Städten in den Busch kommt, umso katastrophaler werden die Straßenverhältnisse."
Immer wieder beeindruckend sei es zu sehen, wie die Menschen in Uganda ihr Leben meisterten. "Im Improvisieren sind sie einsame Klasse." 
Ritter war im Kloster Kagooge, das Franziskanerminoriten aus der Provinz Krakau im Jahr 2001 gegründet hatten, zu Gast. Der Uganda-Kreis des Klosters Sankt Felix mit Pater Stanislaus fördert 90 der insgesamt 160 Schulpatenschaften. Ritter betreute während ihres Aufenthaltes diese Kinder. 100 Euro kostet eine Schulpatenschaft im Jahr. Sie beinhaltet die Lernmittel und eine warme Mahlzeit für die Kinder am Tag.