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Kindergartenjahr 2009

D.N.T. 23.05.2009 hjs

Spielerisch rechnen - Mädchen und Buben entdecken das `Entenland´

Nach dem Projekt `Zahlenland´ trafen sich 24 Mädchen und Buben des Kindergartens Sankt Pankratius zu „Entdeckungen im Entenland“ nach Professor Gerhard Preiß.
Als „Ente Oberschlau“ wirkte Erzieherin Birgit Lang-Riebl.

Zu jeder Einheit gab es ein Arbeitsblatt, mit dem sich die Kinder auch zu Hause beschäftigen konnten. Im `Entenland´ wurden die Kinder auf spielerische Art gefördert. Das Programm beinhaltet Figuren, Gewichte, Höhen, Längen und Jahreszeiten. Das Lernmaterial für rund 500 Euro stiftete ein Kindergarten-Opa.

 

 

D.N.T. 19.06.2009 hjs
Kunst mit kleinen Händen: 

Kindergarten St. Pankratius lädt zur Vernissage - 180 Bilder zu sehen

Während die Mitarbeiterinnen anderer Tagesstätten streikten, hat das Kindergartenteam der Pfarrgemeinde St. Pankratius eine Extraschicht gefahren. Am Dienstagabend lud Leiterin Jutta Kellner die Eltern der 87 Schützlinge zur Vernissage ein. Zu sehen gab es Kunstwerke aus Kinderhand. 

Zur Feier des Tages hatten sich die Erzieherinnen und Pflegerinnen in festliche schwarze Roben geworfen. Für die rund 50 Eltern wurde Sekt aufgefahren. 180 Bilder der Kinder gab es zu sehen. Sie konnten nicht nur bewundert, sondern zum Preis von fünf Euro pro Stück auch käuflich erworben werden. "Die Kinder wollen einen Teil des Erlöses spenden", unterrichtete Kellner.

Pfarrer Jakob Eder zeigte sich von der Aktion sehr angetan: „Die Ausstellung zeigt, dass die Mädchen und Jungen in unserem Kindergarten nicht nur beschäftigt, sondern kreativ gefördert werden.“

Bürgermeister Hans Schäfer staunte über die große Kreativität der Kindergartenkinder. Der Rathauschef lobte ausdrücklich den Teamgeist des Personals, der nun in der Tagesstätte herrsche. Die Zusammenarbeit mit Kirche und Gemeinde sei sehr gut. Großartig fand er die Entscheidung der Kinder, aus dem Erlös zu spenden.

Vom Resultat der Vernissage können erwachsene Künstler nur träumen. Am Donnerstag waren nicht einmal mehr zwei Dutzend Bilder da. Der Großteil der Werke, die farbenprächtige Blumenwiesen, Sonnenaufgänge, Handabdrücke, Herzen und viele andere Motive zeigen, wurde noch am gleichen Abend verkauft. 

Musikalisch umrahmten die Vernissage die "Bergfinken" von Rektor Klaus Kuschel, bei denen auch einige Kinder der Tagesstätte mitsingen. Mit ihrem temperamentvollen Vortrag begeisterten die kleinen Sänger. 

Anschließend referierte die Leiterin zum Thema "Wie Kinder malen". Sie berichtete, dass die Kleinen mit großem Vergnügen mit Stiften, Pinseln und Farben hantierten und sie ausprobierten. "Gestaltend entdecken und begreifen sie ihre Welt. Dabei ist ihr Gestalten gefühlsnah und spontan. Es ist naiv-unverstellter Ausdruck ihres inneren Erlebens. Diese unverfälschte Direktheit des Ausdrucks geht im Erwachsenenalter zumeist verloren", wusste Kellner.
Mit Malen könnten Kinder Stress abbauen, Erlebnisse verarbeiten, ihre Kreativität ausleben und die Auffassungsgabe steigern. "Vor allem aber macht es ihnen Spaß, und das ist doch sehr wichtig." Malen fördere die Feinmotorik der Auge-Hand-Koordination, die Stifthaltung und die Ausdauer. Ganz wichtig sei, dass die Eltern immer hinterfragen, was das Kind erzählen wollte, damit es nicht enttäuscht sei, so Kellner.

 

 

D.N.T. 09.09.2009 hjs

Ein Nest `Spatzen´
Neue Gruppe im Kindergarten - Immer mehr jünger als drei Jahre: 
In der Tagesstätte St. Pankratius steigt die Nachfrage nach Betreuung von Kindern unter drei Jahren weiter an. So sehr, dass die Tagesstätte nun mit 18 Jungen und Mädchen eine zusätzliche Gruppe bildete und nach Spatzen benannte.

Dies war möglich, weil der Betreuerschlüssel für Frühförder-Kinder höher angesetzt worden ist. Die Pfarrgemeinde St. Pankratius und die Marktgemeinde zogen voll mit. Ihnen ist es zu verdanken, dass alle Gruppen optimal mit drei Fachkräften besetzt sind. 

Nicht alle gleichzeitig
Die unbekannte Umgebung und die neuen Bezugspersonen sind für viele Kinder nicht ganz unproblematisch. Deshalb beginnt der Kindergarten für die `Spatzen´ nicht gleichzeitig. Die Neuen kommen nach und nach.
Bedingt durch die Berufstätigkeit vieler Eltern hat die Nachfrage nach solchen Plätzen in den vergangenen Jahren enorm zugenommen.

Neben der neu gebildeten `Spatzengruppe´ mit Erzieherin Angelika Plößner, Pflegerin Marina Wukert und Vorpraktikantin Kari Bösl gibt es auch

unter dreijährige Kinder in der `Mäusegruppe´ von Kindergartenleiterin Jutta Kellner. Sie wird von den Erzieherinnen Andrea Rast und Izabela Janota unterstützt. Sie kümmern sich um 17 Kinder.

Weiter sind da noch die 23 `Sonnenkinder´ von Gruppenleiterin Cornelia Roberts, Kinderpflegerin Anja Steiner und Berufspraktikantin Maria Hermann;

sowie die 24 Kinder der `Bergwichtelgruppe´ von Erzieherin Birgit Lang-Riebl und der Kinderpflegerinnen Manuela Weig und Corinna Troidl.

Schließlich kümmern sich Erzieherin Annerose Harrer und Berufspraktikantin Maria Hermann noch um `Die bunten Fische´, in der 22 Schüler nach Unterrichtsschluss betreut werden.
Das sind zusammen 104 Kinder, 20 mehr als im vergangenen Jahr.

Mathematik-Programme
Das Personal im Kindergarten bemüht sich, jedes Kind als eigenständige Persönlichkeit zu sehen und nach dem Leitsatz von Maria Montessori „Hilf mir es selbst zu tun, tu es aber nicht für mich“ zu unterstützen. Für die Kleinen ab drei Jahren werden als besondere mathematische Förderung die Programme `Entenland´ I und II, sowie für die Vorschulkinder `Zahlenland´ I und II angeboten. Sie helfen den Kindern, Mathematik mit allen Sinnen zu erfassen und zu verstehen.  

 

 

D.N.T. 07.10.2009 hjs

Elternbeirat aufgestockt - Mittlerweile fünf Gruppen - Kristin Lukas Sprecherin im Kindergarten St. Pankratius

Bei der Wahl des neuen Elternbeirates am Montag in der Tagesstätte St. Pankratius gab es überhaupt keine Probleme, das Gremium neu zu besetzen. Leiterin Jutta Kellner freute sich, dass so viele Eltern zu einer Kandidatur bereit waren. Fast alle Familien machten von ihrem Wahlrecht Gebrauch.

In den fünf Gruppen `Bergwichtel´, `Sonnenkinder´, `Mäuse´, `Spatzen´ und `Bunte Fische´ werden jetzt über 100 Jungen und Mädchen betreut. Deshalb besteht der neue Elternbeirat aus zehn statt bisher acht Leuten. Die meisten Stimmen erhielt Kristin Lukas (59), gefolgt von Christine Hundhammer (57), Franz Zetzl (53), Christiane Frischholz (43), Tanja Schraml (43), Silvia Argauer und Carolin Götz (jeweils 40), Angelika Hofmann (38), Susanne Stahl (31) sowie Barbara Troppmann (28).

In der sich anschließenden konstituierenden Sitzung kürten die zehn gewählten Vertreter Kristin Lukas zur neuen Vorsitzenden und Susanne Stahl zu ihrer Vertreterin. Franz Zetzl verwaltet die Finanzen, Christiane Frischholz ist seine Vertreterin. Protokoll führt Angelika Hofmann. Sie wird von Silvia Argauer vertreten. Die restlichen vier Frauen fungieren als Beisitzerinnen.

Die Berichte der scheidenden Vorsitzenden Anita Plößner, die den Sprung ins Gremium nicht mehr schaffte, und von Kassenwart Martin Lang nahmen die Eltern mit Beifall auf. Plößner erinnerte an Aktivitäten wie den Martinszug, die Teilnahme mit einem Stand beim Christkindlmarkt, das Füllen von Nikolaussäckchen und Osternestern sowie ein Kinderschminken zu Fasching. Sie bemängelte, dass in diesem Jahr eine sehr geringe Beteiligung der Eltern festzustellen war und dadurch manche Aktionen nur vom Kindergartenteam und dem Elternbeirat getragen worden seien. Leiterin Jutta Kellner und dem Team dankte sie für die gute Zusammenarbeit.

Die Misere der fehlenden Elternbeteiligung schlug sich auch im Kontostand nieder. Kassier Martin Lang musste gegenüber dem Vorjahr ein erhebliches Minus verkünden. Allerdings war das nicht so groß, dass der Elternbeirat des Kindergartens St. Pankratius `Konkurs´ anmelden müsste.