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Kinderhaus nach zwölf Monaten Bauzeit offiziell übergeben

D.N.T. 24.07.2012  (kl)

Kindheit in neuem Haus

Der Tag begann früh für die künftigen Bewohner des Kinderhauses. Ihre Stimmen füllten die St.-Pankratius-Kirche. Die Kinder gestalteten unter Anleitung ihrer Erzieherinnen zusammen mit der Jugendblaskapelle den Gottesdienst. Vereine, Organisationen, Eltern und Gäste hatten das Gotteshaus bis an die Kirchentür gefüllt. Nach der Messe zogen sie zum erweiterten und umgebauten früheren Kindergarten.
Die Kleinen des Kinderhauses zeigten auf spielerische Art die Entstehung ihres neuen Heimes.

Von Lesung bis Fürbitten prägten die Kinder den Gottesdienst. Pfarrer Jakob Eder nahm ihre Geschichte von der kleinen Schraube, die letztlich ein ganzes Schiff zusammenhält, auf. "Das Schiff seid ihr alle. Mit Erzieherinnen, Eltern, der Gemeinde und der Caritas habt ihr zusammengeholfen. Jetzt sagen wir Gott Dank für das sichtbare Gelingen."

Bürgermeister Hans Schäfer und Caritas-Fachreferentin Sabine Weber betonten das Gemeinsame am neuen Kinderhaus, die Investition "in die Zukunft der Gemeinde" einerseits und andererseits das "segensreiche Wirken einer familienfreundlichen Gemeinde."

Blick in die Zukunft

Architekt Josef Schöberl, dessen kindgerechtes Gebäude Lob von allen Seiten empfing, dankte dem Gemeinderat. "Alle Parteien haben weit vorausgeschaut." In zwölf Monaten Bauzeit entstand ein funktionales, Kinderhaus, das auch die Handschrift einer verantwortungsvollen Kirchenverwaltung trägt. "Wir haben eben alle zusammengeholfen."

Das herauszustellen lag sichtbar und hörbar auch an Kinderhaus-Leiterin Jutta Kellner und Elternbeiratssprecherin Lisa Weiß. Ihre Handschrift trug das Fest mit einem "Tag der offenen Tür". Zu Hunderten zogen die Gäste durch den neu gestalteten Garten, über den Vorplatz und durch die Räume auf beiden Ebenen. Über 60 Eltern, Omas und Opas hatte der Elternbeirat erfolgreich für Auf- und Abbau, Verköstigung und Bestückung einer Kuchentheke um Hilfe gebeten. Vom Tortenbuffet zog sich zeitweise eine Warteschlange durch das Untergeschoss. Schnell waren die Lose für über 900 Tombolapreise vergriffen. Bares hatten Raiffeisen-Zweigstellenleiter und Kirchenpfleger Wolfgang Hösl sowie das Parksteiner Planungsbüro Schiffmann übergeben: Spenden über 500 und 400 Euro fließen von ihnen in die Kinderhaus-Einrichtung.
Kellner und Weiß freuten sich über eine ganz besondere Chance, die sie mit Personal und den Eltern auch nach Kräften nutzten: "Wir waren von Anfang an in Gestaltung und Ausstattung unseres Kinderhauses mit einbezogen. Es wurden uns viele Freiräume gewährt." Nicht vergessen wollten die beiden auch die zehnmonatige Vorarbeit von Elternbeiratsvorsitzender Sylvia Rückbrodt, die im Mai nach Frankreich ausgewandert ist.

Viertklässler besänftigt

Stimmung und Betrieb zwischen Grundschule und Basaltkegel waren am Sonntag äußeres Zeichen dafür, dass der Markt einen glücklichen Tag erlebte. Der erschrockene und pessimistische Satz eines Viertklässlern im April vergangenen Jahres hatte sich also doch nicht bewahrheitet: "Hier wird meine ganze Kindheit abgerissen", hatte der Bub ausgerufen, als eine Wand am alten Kindergarten weichen musste.