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Bergkirche St. Marien zu den 14 Nothelfern

In einzigartiger Lage steht sie auf dem steilen Basaltbruch des Parksteins und ist weithin sichtbar.

Bergkirche St. Marien zu den 14 Nothelfern; Bild Foto und Grafik Bernhard Gerl

Die Mutter Gottes und die vierzehn Nothelfer
werden hier in gleicher Weise verehrt
und von vielen Menschen in Notlagen angerufen.

1851-52

Erbauung der Bergkirche „St. Marien zu den 14 Nothelfern“. Sie genießt eine wallfahrtsartige Verehrung und war ursprünglich als Hostienwallfahrt über einem Brunnen im Markt entstanden. Beim großen Brand am Pfingstsonntag, dem 8. Juni 1835 wurde das Kirchlein zum Hl. Brunnen (auch Fronleichnamskapelle genannt) eingeäschert. Nur mit Mühe konnten das Altarbild der Hl. Vierzehn Nothelfer, sowie die in hohen Ehren stehende Muttergottes-Statue und das Turmglöcklein gerettet werden. Da infolge des Wiederaufbaus die Stelle, wo die Kapelle zum Hl. Brunnen gestanden hatte, überbaut wurde, fiel der Entschluss, die neue Kapelle auf der Spitze des Schlossberges zu errichten.
 

1851   

Am 20. Juni 1851 (Freitag nach Fronleichnam) wurde mit den Arbeiten begonnen. Am 20. Juli 1851 (6. Sonntag nach Pfingsten) erfolgte um 14.00 Uhr die Grund- und Gedenksteinlegung auf dem Schloßberg mit Pfarrer Joseph Edenhofer. Nach Festrede, Dokumentvorlesung und Gesang wurde in Anwesenheit der Landgerichtsbehörde und einer großen Menschenmenge der Gedenk-Eckstein geweiht und gelegt.
 

1852

Am Montag, den 18. Oktober 1852, weiht Pfarrer Joseph Edenhofer die Kapelle zu Ehren der allerseligsten Jungfrau Maria und der Hl. Vierzehn Nothelfer. In festlicher Prozession mit dem Allerheiligsten unter Begleitung mehrerer Geistlicher, sowie des königlichen Landrichters Freiherr von Lichtenstein, tragen die Jungfrauen die uralte, aus den Flammen gerettete geschmückte Muttergottes-Statue nebst dem wertvollen Altarbild der Hl. Vierzehn Nothelfer in die neue Kirche auf dem Berg. 

Beim Betreten des Kirchenraumes umfängt den Besucher eine angenehme Stille. Die Statue der Muttergottes mit dem Jesuskind und das Bild der 14 Nothelfer im Altarraum ziehen die Betrachter in ihren Bann.

Bergkirche Innenraum; Bild Bernd Stengl, design B71




Bergkirche Muttergottes-Statue; Bild Foto und Grafik Bernhard Gerl

Muttergottes-Statue

Die wertvolle Marienstatue stammt aus der Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterFrühgotik. Die aus Holz gefertigte Muttergottesstatue wurde am 11. April 1671 in einem Weiher bei Kotzau (zwischen Parkstein und Meerbodenreuth) gefunden.Bei der Muttergottesstatue handelt es sich um eine Startet den Datei-DownloadKopie des Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterEinsiedler Gnadenbildes.

 

 

Bergkirche Altarbild 14 Nothelfer; Bild Foto und Grafik Bernhard Gerl

Altarbild der Vierzehn Nothelfer

 

Das Altarbild mit den Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster14 Nothelfern stammt aus der Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterBarockzeit. Im Altarbild der 14 Nothelfer sehen wir Gott Vater mit Weltkugel, die schwebende Taube des Heiligen Geistes und das Jesuskind auf den Schultern des Christophorus. In diesem Dreieck finden wir Maria, die Gottesmutter, umgeben von den Vierzehn Nothelfern. 

Das Bild weist eine Besonderheit auf: Der hl. Cyriakus wurde durch den hl. Pankratius ersetzt (links im Bild mit blauem Überwurf).

Die 'Zuständigkeitsbereiche' der Nothelfer finden sich in einem alten Vers:

S. Blasius
bringt wegen Halsweh Fürbitten dar
S. Georgius
ist anzurufen in Kriegsgefahr
S. Erasmus
für Därm und Leibesschmerzen
S. Vitus
ein großer Freund der Kinderherzen
S. Pantaleon
Patron der Ärzte, bei Gott mächtig
S. Christoph
für Hagel und Wetter beschützt er kräftig
S. Dionysius
im Hauptweh wird gerufen an
S. Cyriakus
von Teufeln Besessenen helfen kann
S. Achatius
dem christlichen Kriegsvolk hilft er behänd
S. Eustachius
Betrübnis in der Ehe abwendt
S. Katharina
wenn Weisheit im Studieren mangelt
S. Barbara
im Tod die Sakrament erlangt
S. Margaretha
wo Teufelslist ein Zugang findt
S. Aegidius
hilft zur Erkenntnis heimlicher Sünd.

  

Bergkirche Hl. Josef; Bild Bernd Stengl, design B71

 

 

 

Der Hl. Josef wacht über die Muttergottes und das Jesuskind

 

 

 

Kirchenfenster

Pfarrer Jakob Eder segnet die neuen Kirchenfenster; Bild Manfred Reiß
Pfarrer Jakob Eder
 

Am Sonntag, den 16. Oktober 2005 - anlässlich dem Tag der Bergkirchweih am 18. Oktober - segnet Pfarrer Jakob Eder in Anwesenheit vieler Gläubiger die in warmen Farben leuchtenden neuen Kirchenfenster.

 

 

 

 

 

 
Bergkirche innen; Bild Bernd Stengl, design B71
 

 

 

Hl. Bonifatius; Bild Foto und Grafik Bernhard Gerl
Hl. Bonifatius
Hl. Pankratius; Bild Foto und Grafik Bernhard Gerl
Hl. Pankratius
Hl. Maria; Bild Foto und Grafik Bernhard Gerl
Hl. Maria
Hl. Felix von Cantalice; Bild Foto und Grafik Bernhard Gerl
Hl. Felix von Cantalice

 

In den farbigen Glasfenstern sind folgende Heilige dargestellt (von links):   

St. Bonifatius, der Patron der früheren Burgkapelle;

St. Pankratius, der Patron der Pfarrkirche Parkstein;

die heilige Mutter Gottes, der die Bergkirche geweiht ist;

der hl. Felix von Cantalice zur Erinnerung an das Wirken der Kapuziner in Parkstein (1658-1802).

Glasfenster Rose; Bild Foto und Grafik Bernhard Gerl

 

Das Rundfenster über dem Eingang schmückt eine Rose.

In Kurzfassung die Daten der Bergkirche:

Patron: 14 Nothelfer    
Patronatsfest: Samstag der 4. Osterwoche    
Erbaut: 1851-1852    
Benediktion: 18. Oktober 1852    
Sanctissimum: nein    
Sitzplätze: 40    
  1 Orgel    
  1 Altar    
Bergkirche; Bild Foto und Grafik Bernhard Gerl

Außenfassade: neuromanischer Stil
Spitzbehelmter Dachreiter über der Westfassade

 

 

 

  

 

Bergkirche Glocke; Bild Archiv Pfarrei Parkstein

Glocken:

Am 30. Juni 1949 erhält die Bergkirche zwei neue, von der Fa. Johann Hahn aus Landshut gegossene Glocken:

1) Name „Maria“, Gewicht 60 kg, Material Bronze, Ton `g´, Durchmesser 490 mm, Gießer: Hahn, Landshut, Gussjahr 1949

2) Gewicht 35 kg, Material Bronze, Ton `b´, Durchmesser 410 mm, Gießer: Hahn Landshut, Gussjahr 1949

 

 

Bergkirche Innenraum; Bild Bernd Stengl, design B71

Innenraum: neuromanischer Stil

- Halbrund geschlossener Saalbau mit Zinnenfries
- Tonnengewölbe mit Stichkappen
- Stukkaturen mit Rahmen- und Bandmotiven

 

 

 

 

Bergkirche Altar; Bild Foto und Grafik Bernhard Gerl




Altar:
neuromanisch
Altarblatt 14 Nothelfer mit Rahmen: barock

 

 

Die Bergkirche ist in den Sommermonaten geöffnet und bis zum schmiedeeisernen Gitter zugänglich.

 

Mauermannplatte; Bild Ingrid Riebl

 

Vor der Bergkirche eröffnet sich auf der Höhe von 596 m (N.N.) ein herrlicher, weit reichender Ausblick. Orientierungshilfe bietet die `Mauermann-Platte´, die nach einem Entwurf des Parksteiner Heimatforschers Karl Neumann gestaltet wurde.

Die Bergkirche ist auch heute noch sehr beliebt:

Bergkirche St. Marien zu den 14 Nothelfern; Bild Foto und Grafik Bernhard Gerl

Das ganze Jahr über finden in ihr immer wieder Taufen, Andachten und Gottesdienste statt. In der Fastenzeit wird von verschiedenen Gruppen und Vereinen der Kreuzweg den Berg hinauf gebetet. Bei den Maiandachten wird die Muttergottes besonders verehrt – Höhepunkt im Mai ist eine abendliche Lichterprozession den Berg hinauf. Im Oktober wird die `Bergkirchweih´ gefeiert.

Im Jahr 2007, während der Renovierung der Pfarrkirche, erhielt die Bergkirche außergewöhnlichen Zuspruch, da in ihr verstärkt Taufen, Hochzeiten, Jubiläen und Gottesdienste mit kleineren Gruppen gefeiert wurden.

 

 

Bergkirche St. Marien zu den 14 Nothelfern; Bild Bernd Stengl, design B71
 

 

 

Bergkirche St. Marien zu den 14 Nothelfern; Bild Foto und Grafik Bernhard Gerl

Tausende und Abertausende haben im Laufe der Jahrhunderte diesen Berg im Oberpfälzer Land bestiegen.
Die einen kamen aus Freude an der Natur,
andere lockte der herrliche Ausblick,
wieder andere hatten Sinn für die historische Stätte;
die meisten aber trieb das Verlangen, der Welt Leid dort oben an weltentrückter Wallfahrtsstätte zu vergessen.
Alle fanden, was sie suchten, und schieden mit Dank und Segenswunsch.