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Kapelle am Friedhof

1729

Im Jahre 1729 wurde die Friedhofskapelle erbaut.

  • Friedhofskapelle

1975

1975 ließ der ehemalige Fabrikant Karl Hofbauer und Ehrenbürger der damaligen Gemeinde Hammerles das Bauwerk außen und innen renovieren. Die Anbringung eines Kreuzes mit Christus im Mittelteil des Altares wird vorgeschlagen. Die Gestaltung eines Kreuzaltares wäre in der Friedhofkapelle sinnvoll und eine gute Lösung. (49)

Gedenktafel 1975

Auch brachte er an der Außenwand der Kapelle zum Gedenken der Familie Hermann eine Gedenktafel an: 

"Zum Gedenken der Familie Hermann ehemals Besitzer der Scharlmühle sowie Frau Anna Hofbauer, geb. Hermann Gewidmet A.D. 1975 Karl Hofbauer, Fabrikant"

 


An der Nordseite der Friedhofskapelle sind zwei interessante Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterEpitaphe (Grabplatten) angebracht: 

Epitaph 1633

 

Epithaphum mit der Jahreszahl 1633:

"Anno 1633 den 18. April ist in Gott selig entschlafen der Ehrenfest und Wohlweise Herr Willibald Wager gewesener Bürgermeister allhier zum hohen Barckstein seines Alters 66 Jahr Dem Gott ... fröhliche Auferstehung verleihen wolle"        

Epitaph 1614


Epitaphum mit der Jahreszahl 1614:


"Grabschrift des alten Herrn Laurentzi Wagers seligen weiland zum Hohen Barckstein
Hier liegt und ruhet sanft in Gott Laurentz Wager des Lebens satt sein Alters achtundachtzig Jahr Fünfzig und fünf ein Ratsherr war Führt sieben Jahr das Richteramt lebt mit sein Weib wohl in Ehestand Fünfzig und sieben Jahr daneben Gott hat ihm auch neun Kinder geben Endlich beschloß er sein Leben gar im sechzehnten hundert vierzehnten Jahr Dem Gott bescher fröhlich erstandt und uns allen ein selig End"

  • Epitaph 1614




Friedhofskapelle

2002

Dank der Eigeninitiative von Hildegard Winkler wurde das kleine Gotteshaus im Jahr 2002 umfassend renoviert: Die Eisentüre (eingebaut von Karl Hofbauer im Jahr 1975), die erhebliche Roststellen aufwies, wurde einer gründlichen Restaurierung unterzogen. Sie wurde sandgestrahlt, verzinkt und mit einer Spezialfarbe (anthrazit-bronze matt) neu versehen. Die ruinösen Holzelemente baute man aus. Die Scheibe wurde teilweise mattiert und farbig hinterlegt. Als gelungene Aktion darf man die Barockisierung der Türe bezeichnen, sie verleiht der Kapelle einen wunderschönen Anziehungspunkt.

 

 

Friedhofskapelle

 

 

 

Um den Innenraum vor Laub zu schützen, wurde ein Granitpodest beim Eingang verlegt. Der Innenputz zeigte starke Risse, die fachgerecht verfugt und verputzt worden sind. Die Wände innen und außen weisen jetzt einen schönen warmen Gelbton auf. Bei der Altarrestaurierung machte der Fachmann Oskar Marschall den Vorschlag, die Spitze durch eine „Oblate“ zu ersetzen, damit die reine Barockform wieder zur Geltung kommt. Es gelang mit viel Fingerspitzengefühlt, diesen Teil zu ändern. Ein Holzschnitzer fertigte extra dafür den Aufsatz an, der anschließend vergoldet und auf dem Altar aufgesetzt wurde. Die beiden sehr stark gerissenen und sanierungsbedürftigen Altarbilder wurden, wie das Stirnblatt des Altars, ebenfalls einer erfolgreichen Restaurierung unterzogen. Frau Hildegard Winkler stiftete eine sehr schöne Madonna für den Altar.

 

 

Der Korpus aus dem Jahr 1975, der früher im Altarraum hing, befindet sich nun ohne Holzkreuz an der linken Seitenwand. (50)

Am Sonntag, 20. Oktober 2002, wurde die renovierte Friedhofs-Kapelle von den Geistlichen beider Konfessionen - Pfarrer Jakob Eder und Pastor Thomas Schertel - eingeweiht.