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Lourdes-Grotte

Lourdes-Grotte; Bild Pfarrer Jakob Eder

Im Jahre 1891 stiftete Priester Johann Baptist Röger „aus frommer Liebe“ eine Statue der Lourdes-Madonna und ließ mit dem Einverständnis des damaligen Parksteiner Pfarrers Franz Xaver Schindlbeck eine Grotte in den Basaltfelsen hauen. Die Kosten für die Errichtung der Lourdesgrotte wurden durch freiwillige Spenden gedeckt. Der gebürtige Parksteiner Röger legte damals auch den „Neuen Weg“ zur Basaltwand an und ließ ihn mit Ahornbäumen bepflanzen.


Anfang der 90er Jahre hat die Marktgemeinde im Rahmen eines Naturpark-Programms unter anderem den Aufgang zur Grotte erneuert. Seit 25 Jahren kümmert sich Andreas Simmerl als Vorsitzender des Oberpfälzer Waldvereins, Zweigverein Parkstein, liebevoll um das Kleinod. Er sorgt regelmäßig für schönen Blumenschmuck und pflegt die Grotte.

Im Jahr 2007 ließ der Parksteiner Waldverein die Muttergottes-Figur vom Weidener Restaurator Kuno Piko behutsam erneuern. Der Künstler hat an der Gipsstatue lose Farbteile entfernt, brüchige und fehlende Teile ergänzt, sowie Unebenheiten gekittet und geglättet. Um der neuen Fassung Halt zu geben, wurde der feste Untergrund aufgeschliffen. Eine neu aufgebaute Fassung mit Lack in Lasurtechnik gibt der Skulptur mehr Plastizität. Die oxydierte Goldbronze des Rosenkranzes musste entfernt werden. An ihre Stelle trat eine Vergoldung mit Außen-Blattgold. Die Figur wurde abschließend mehrmals mit seidenmattem UV-Schutzlack überzogen. Die Kosten von rund 600 Euro trug der Zweigverein. Malermeister Albert Neumann erneuerte das „Ave Maria“ über der Grotte.

Am letzten Donnerstag im Mai 2007 versammelten sich am Fuße des Basaltfelsens weit über 100 Gläubige der Pfarrei Sankt Pankratius, um bei der Segnung der renovierten Lourdes-Madonna durch Pfarrer Jakob Eder dabei zu sein. Eingangs bedankte sich der Pfarrer beim Oberpfälzer Waldverein, Zweigverein Parkstein, vertreten durch seinen Vorsitzenden Andreas Simmerl senior, unter dessen Federführung die Restauration erfolgte. Dabei schloss er Wilhelm Bleich, Josef Hauer, Albert Neumann, sowie den Künstler Kuno Piko aus Weiden in den Dank mit ein. „Ich darf nun die Muttergottes segnen und alle, die dazu beigetragen haben, dass unsere himmlische Mutter eine besondere Würde erfahren hat“, waltete der Geistliche seines Amtes. Nun können die Menschen ihre Ansinnen an Gott über die Heilige Jungfrau Maria wieder vorbringen und in der Stille der majestätischen Basaltwand beten.